Der Ring in Minden

Presseberichte Über den Ring in Minden

Mindener Tageblatt | 17. April 2019

15 Stunden Nettospielzeit
Die Nordwestdeutsche Philharmonie startet mit den Proben für den Mindener „Ring“-Zyklus im Herbst. Für die Musiker ist das Mammutprojekt eine Herausforderung an ihre Kondition.

Von Udo Stephan Köhne
Minden/Herford (usk). Es sieht zunächstnach einer ganz normalen Orchesterprobe aus, was sich im Studio der Nordwestdeutschen Philharmonie an diesem Montag ereignet. Aber es ist viel mehr: der Auftakt zur Einstudierung von Richard Wagners kompletten „Ring des Nibelungen“, der dann im September und Oktober im Mindener Stadttheater zu sehen ist. Ein Kraftakt steht Dirigent und Musikern bevor. Wagners Tetralogie, ein vierteiliger Opernzyklus von knapp 15-stündiger Dauer (Nettospielzeit wohlgemerkt!) stellt selbst größere Opernhäuser vor logistische Probleme bei der Planung von Proben und Aufführungsterminen.

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Für die Musikerbedeutet der „Ring“-Zyklus alleinmehr als 30 Probentage. Sie spieleninden vier Opern mehr Musik als in allen zehn Abo-Konzerten einer Saison.

Mindener Tageblatt | 06. April 2019

Als Drache auf die Bühne
Wagner-Verband sucht Statisten für die vier „Ring“-Opern

Minden (mt/och). Als leuchtender Drache in „Siegfried“,
als Nibelungen in Rheingold oder als Hochzeitszug Gutru-
nes in „Götterdämmerung“ – der Wagner-Verband Minden sucht sechs Statisten für den „Ring“-Zyklus.

Im September und Oktober werden zwei Mal die vier zugehörigen Opern von Richard Wagner – Rheingold, Walküre, Siegfriedund Götterdämmerung – im Stadttheater Minden gespielt. Die bundesweit beachteten Produktionen mit renommierten Sängern und der Nordwestdeutschen Philharmonie sind von Gerd Heinz inszeniert worden.

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Der Drache in der Wagner-Oper„Siegfried“ wird von sechs Statistendargestellt.MT-Archivfoto:Lehn

Mindener Tageblatt | 23. März 2019

Vorurteile und Antworten
Dieter David Scholz sprach über Wagners Antisemitismus

Von Udo Stephan Köhne
Minden (usk). Richard Wagner und der Antisemitismus: ein heikles und selbst die wissenschaftlichen Gemüter unablässig erhitzendes Thema, das kein Ende findet. Jetzt hatte der Mindener Richard-Wagner-Verband Dieter David Scholz eingeladen, der genau über dieses Thema einst bei dem bekannten Wagner-Experten Peter Wapnewski promoviert hatte, um Licht ins vermeintliche Dunkel zu bringen.

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Dieter David Scholz. Foto: Köhne

Mindener Tageblatt | 23. Februar 2019

Die teure und hochverehrte Frau
Hans-Jürgen Schatz liest aus dem Briefwechsel von Cosima Wagner und Ludwig II

Von Udo Stephan Köhne
Minden (usk). Er war wieder da: Hans-Jürgen Schatz, eifriger Leser in Sachen Richard Wagner. Zuletzt hatte er sich im Auftrag des Mindener Richard Wagner Verbandes der vier Ring Libretti angenommen, jetzt gab er Einblicke in einen Briefwechsel, den Cosima von Bülow-Liszt – wie die spätere Wagner-Gattin vor ihrer Heirat mit dem Bayreuther Meister hieß – mit dem bayrischen König Ludwig II. zwischen 1865 und 1869 führte.

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Wagner-Experte Hans-Jürgen Schatzlas im Ständersaal des Preußenmuseums. Foto: Udo Stephan Köhne

Mindener Tageblatt | 18. Februar 2019

Vorfreude schüren
Wagner-Verband startet Vortragsreihe zum „Ring“

Minden (mt/och). Richard Wagners Opern-Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ ist vollendet. Alle vier Teile sind im Stadttheater Minden über die Bühne gegangen. Als krönender Abschluss des Riesen-Projekts sind im September und Oktober zwei zyklische Aufführungen der Opern Rheingold, Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung geplant. Wie in den vier vorangegangenen Jahren startet der Wagner-Verband darum wieder eine Vortragsreihe, die Wissenswertes rund um die Opern vermittelt..

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Mindener Tageblatt | 9. Februar 2019

Aus erster Hand
In einem Buch gibt das Produktionsteam tiefe Einblicke in den Mindener „Ring“. Nachzulesen ist, wie die Tetralogie in Minden auf die Bühne gebracht wurde.

Von Ursula Koch
Minden/Herford (mt). Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ in Minden ist eines der Projekte, mit denen die Nordwestdeutsche Philharmonie (NWD) über sich selbst hinauswächst. Das tut das Orchester auch schon im „normalen“ Konzertleben: Mit 139 Auftritten im Jahr steht es auf Platz 2 der internationalen Bachtrack-Liste im Internet. Nur das englische Royal Philharmonic Orchestra spielt noch häufiger, allerdings auch mit mehr Personal. Damit liegt die NWD noch vor den berühmten Orchestern aus Chicago, Philadelphia oder New York.

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NWD-Intendant Andreas Kuntze (links) und Orchestergeschäftsführer Christian Becker haben das Buch zum Mindener „Ring“ auf den Weg gebracht. MT-Foto: Ursula Koch

Mindener Tageblatt | 8. Februar 2019

Wer wagt, gewinnt
„Wagnis Wagner“ heißt der offene Wettbewerb für Kreative.
Acht bis zehn Kunstobjekte sollen Besucher im September überraschen..

Von Anja Peper
Minden (mt). 2019 steht im Mindener Stadttheater Richard Wagners kompletter „Ring des Nibelungen“ auf dem Programm. Der Komponistund Dramatiker (1813 bis 1883) polarisiert wie kaum ein anderer. Sein Werk bleibt in diesem Jahr nicht auf die Bühne beschränkt, sondern gibt auch Impulse für eine Kunstausstellung im öffentlichen Raum. Acht bis zehn Kunstobjekte sollen im September im Bereich der Innenstadt zu sehen sein. Der Titel: „Wagnis Wagner“.

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„Wagnis Wagner“ heißt der Künstlerwettbewerb anlässlich des kompletten Rings des Nibelungen. Das Foto zeigt die Inszenierung des „Rheingolds“ (2015). Foto: Archiv/Alex Lehn

Mindener Tageblatt | 1. Dezember 2018

Wer wagt, gewinnt
Ein Buch dokumentiert das Mindener Ring-Projekt. Das Produktionsteam bietet damit hochspannende Hintergrundinformationen.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Eine Oper in einem kleinen Theater, das kein Ensemble und nur wenige Mitarbeiter in Verwaltung und Technik hat, ist ein Wagnis. Der Mindener Wagner-Verband ging es zu seinem 90-jährigen Bestehen 2002 in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater und der Nordwestdeutschen Philharmonie ein. Das Wagnis wurde ein Erfolg, Publikum und Kritiker lobten einhellig die intime Atmosphäre, die aus der Nähe zwischen Sängern und Zuschauern entsteht, und die musikalische Qualität. DieTatsache, dass in Minden eine Oper zum größten Teil aus privaten Spenden finanziert wurde, ließ bundesweit aufhorchen. Das war 2002.

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